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Shutdown: Robotik-Startup Anki ist pleite

Nach einer gescheiterten Finanzierungsrunde schließt das durch Anki Overdrive sowie die Spielzeugroboter Cozmo und Vector bekannte Firma kurzfristig.

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(Bild: Anki )

Über 200 Millionen US-Dollar Risikofinanzierung und ein Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar allein im Jahre 2017 haben nicht ausgereicht, um das Robotik-Startup Anki profitabel zu machen. Laut Informationen von Recode informierte Anki-Chef Boris Sofman seine Belegschaft am gestrigen Montag , dass die Firma bereits am Mittwoch schließen muss; 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Das gesamte Kapital sei investiert worden, um künftige Produkte zu entwickeln und die Plattformen auszubauen, heißt es in dem Bericht. Die für den weiteren Betrieb notwendige Einigung mit einem strategischen Investor sei trotz weit fortgeschrittener Gespräche nicht erzielt worden. Das Management-Team untersuche weiterhin alle Optionen.

Ungewisse Zukunft: Vector agiert zwar autonom, ist für die Sprachverarbeitung aber auf Ankis Server angewiesen.

Anki war nicht zuletzt dank einer Demo seiner App-gesteuerten Carrera-Bahn "Overdrive" auf einer Apple-Keynote über Nacht bekannt geworden.

Die Mini-Robotor Cozmo und dessen verbesserter Nachfolger Vector werden in den USA gerne von Schulen, Colleges und anderen Bildungseinrichtungen wie Kinvert eingesetzt, um Grundlagen der Robotik zu vermitteln. (vza)