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SiS präsentiert neue Sockel-370-Chipsätze

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Der taiwanische Chipsatz-Spezialist SiS bringt mit dem SiS633T und dem SiS635T zwei neue Chipsätze für Sockel-370-Prozessoren auf den Markt. Das "T" in der Typenbezeichnung steht dabei für die Kompatibilität mit Intels im Herbst erwarteten Pentium-III-Nachfolger "Tualatin".

Der SiS635T baut auf dem im vergangenen Jahr vorgestellten SiS635 auf und unterstützt maximal drei Double-Data-Rate- oder Single-Data-Rate-Speichermodule. Der SiS633T beherrscht ausschließlich den Umgang mit SDR-SDRAMs nach PC100- oder PC133-Norm. Ansonsten sind die Funktionen beider Chipsätze identisch: Anders als bei den letzten SiS-Modellen SiS620, SiS630 oder SiS630S besitzen die beiden neuen Modelle keinen eingebauten Grafikprozessor, Grafikkarten lassen sich über ein AGP-4X-Interface anbinden.

SiS633T und SiS635T bieten sechs USB-Ports und unterstützen bis zu sechs Busmaster-taugliche PCI-Steckkarten. Zwei Ultra-ATA/100-taugliche EIDE-Kanäle und ein MAC sind eingebaut (Media Access Controller). Letzterer ist über einen Zusatzbaustein (Media Independent Interface, MII) zum Netzwerkadapter ausbaubar. AC-97-Support ist ebenfalls eingebaut.

Noch in diesem Jahr soll mit dem SiS640 ein Sockel-370-Chipsatz mit eingebauter SiS315-Grafik folgen. Dort soll ein USB-2.0-Controller eingebaut sein.

Auch ein Pentium-4-Chipsatz namens SiS645 ist in Arbeit. Eine Lizenz zur Herstellung hat Intel der Firma schon gewährt. Damit sind jetzt ALi, ATI und SiS offiziell im Rennen um den ersten Pentium-4-Chipsatz für DDR-SDRAM. (ciw)