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Sieger des IPv6-Wettbewerbs stehen fest

Sechs Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich und Italien könnten beim IPv6-Wettbewerb des Deutschen IPv6-Rates Preise erringen, sie wurden am vergangenen Donnerstag im Berliner Kommunikationsmuseum verliehen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis im Anwendungswettbewerb ging an das Berliner Unternehmen Daviko, das eine mobile Videokonferenz-Software ins Rennen schickte. Die Software zeigt eine Videokonferenz auf Mobilgeräten wie PDAs an und transferiert die Sitzung bei Bedarf auf stationäre Telepräsenz-Systeme. Den zweiten, mit 5000 Euro dotierten Platz belegte der Franzose Gilles Haiat mit einer Umweltmonitoring-Software. Das Programm sammelt über das Internet Daten ein, die Funksensoren aus Klimawerten oder Messvorrichtungen an Geräten gewinnen. Mit 2000 Euro würdigten die Veranstalter die Netzwerklösung "Cisco Unified Communications" (CUC), mit dem der Cisco-Mitarbeiter Tobias Neumann aus Leingarten beim Wettbewerb vertreten war. CUC arbeitet mit einem Dual-Netzwerkstack, der sowohl IPv4 als auch IPv6 spricht, und hilft bei der Umstellungen von Servern, Netzwerken und Diensten auf IPv6.

Der Veranstalter prämierte zudem die drei besten Ideen zum Einsatz von IPv6 mit jeweils 1000 Euro: Roland Bless von der Uni Karlsruhe überzeugte die Jury mit einem Vorschlag zu Peer-to-Peer-Netzen. Der Italiener Emanuele Goldoni skizzierte eine automatische Nachrichtenauslieferung an Benutzergruppen, die das Prinzip der RSS-Feeds auf den Kopf stellt. Der Systemadminstrator Maximilian Weigmann will die Vitaldaten von Patienten und älteren Menschen per IPv6 auswerten und im Notfall darüber ärztliche Hilfe anfordern.

Die Preise der beiden Wettbewerbe stifteten der Branchenverband Bitkom, das IT-Sicherheitsunternehmen Secunet, IBM Deutschland, der Provider-Branchenverband eco sowie das Hasso-Plattner-Institut. (Reiko Kaps) / (rek)

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