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Siemens stellt DECT-Telefone mit Handy-Features vor

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Siemens präsentiert auf der CeBIT neue Modelle seiner GigaSet-DECT-Telefonreihe, die teilweise mit Handy-typischen Features glänzen. So sollen die Modelle 4010 und 4015 in der "Comfort"-Variante in der Lage sein, SMS-Mitteilungen an andere Comfort-Telefone innerhalb des Festnetzes oder – sofern die Netzbetreiber dies erlauben – auch an Handys innerhalb des GSM-Netzes zu versenden. Mit Hilfe einer "Text to speech"-Funktion soll der SMS-Versand auch an E-Mail-Adressen oder Faxanschlüsse möglich sein.

Eine weitere Neuigkeit ist der so genannte "Walkie-Talkie-Modus", der die direkte Kommunikation zwischen zwei Mobilteilen im Radius von bis zu 300 Metern ermöglicht und zwar unabhängig von der Basisstation. Auf diese Weise können die Mobilteile an jedem beliebigen Ort als (eingeschränkter) Funkgeräteersatz genutzt werden.

Gegenüber der derzeitigen 3000er-Generation der GigaSet-Reihe bieten die neuen Modelle einige erweiterte Leistungsmerkmale. So fasst der Speicher der Comfort-Modelle nun 200 anstatt 100 Namen und Rufnummern, und für 20 davon kann bei den Modellen mit Anrufbeantworter (GigaSet 4015) eine Sprachwahl aktiviert werden. Diese soll bis zu vier unterschiedliche Benutzer "verstehen" lernen und auch den Anrufbeantworter steuern. Letzterer ist alternativ nur noch über das Mobilteil bedienbar – von der Basisstation sind sämtliche Tasten verschwunden. Versäumte Anrufe oder Meldungen auf dem Anrufbeantworter signalisiert eine blinkende LED im Mobilteil.

Auch die "Classic"-Varianten der 4000er-Generation wurden gegenüber ihren recht kargen Vorgängermodellen aufgewertet: Sie verfügen nun ebenfalls über ein alphanumerisches Display und Namen- und Rufnummernspeicher für 20 Datensätze. Zudem gibt es wie bei den Comfort-Modellen eine Uhr- und Weckfunktion. Die Sprechdauer soll bei den neuen Geräten bis zu 15 Stunden betragen, im Stand-by-Modus sollen sie bis zu 200 Stunden ausharren können. Auf Nachfrage erklärte der zuständige Siemens-Pressesprecher zudem, dass dies wie bei den Vorgängermodellen über konventionelle Mignon-Akkus realisiert werde, was im Gegensatz zu proprietären Akku-Bauformen einen kostengünstigen Ersatz ermöglicht. (klp)

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