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Siemens will Festnetz im Büro einmotten

Kein Anschluss unter dieser Nummer: Der Siemenskonzern schaltet tausenden Mitarbeitern das Festnetz ab. Das geschehe freiwillig und solle Geld sparen.

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(Bild: dpa, Patrick Pleul/Archiv)

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Der Elektronikkonzern Siemens schaltet tausenden Mitarbeitern das Festnetz-Telefon ab. Der Telefonpionier, der 2005 seine Handysparte und 2008 seine Festnetz-Sparte Gigaset verkauft hatte, will damit Kosten sparen, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag erklärte.

Weltweit hätten rund 150.000 der 350.000 Siemens-Mitarbeiter sowohl ein Firmenhandy als auch einen Festnetzanschluss. Der Verzicht auf den Festnetz-Apparat sei aber freiwillig. Wie die Zeitung Die Welt berichtete, wollten in Deutschland nur etwa 10.000 Mitarbeiter ihr Festnetz-Telefon abgeben. Der Betriebsrat Christian Pfeiffer in Erlangen sagte der Zeitung, Führungskräfte sollten keinesfalls erwarten, dass die Beschäftigten künftig rund um die Uhr mobil erreichbar seien. (axk)