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Siemens zeigt Handy am Handgelenk

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Die Firma Siemens hat auf der CeBIT ein "Wristphone", den Prototypen eines Handys am Handgelenk, präsentiert. Das Gerät in der Größe einer (voluminösen) Armbanduhr soll einschließlich integrierter Antenne und Akku mit 550 mAh nur 36 Gramm wiegen und als Tri-Band-Modell die von den D- und E-Netzen genutzten Bänder von 900 und 1800 MHz und zusätzlich das in den USA gebräuchliche 1900 MHz-Band nutzen können.

Auf Grund der beengten Platzverhältnisse muss das Gerät nach Auskunft des Siemens-Pressesprechers ohne Ziffern-Tastatur auskommen und wird über einige wenige Funktionstasten und ansonsten komplett – einschließlich aller Dateneingaben – per Spracherkennung gesteuert. Eine Computerschnittstelle ist nicht vorgesehen.

Unter der Bezeichnung "Wristphone" hatte die Firma Philips bereits im Jahr 1999 die Studie eines Video-Telefons am Handgelenk präsentiert, mit dem sich Bildtelefongespräche führen und Daten oder Videoclips übertragen lassen sollten. Zur Serienreife gelangte dieser Prototyp bislang aber nicht.

Für die Entwicklung kleinster Handy-Bauformen stellten früher die notwendigen, vergleichsweise voluminösen Antennen ein Hindernis dar. Neue winzige Antennenbauformen machen nun den Weg zu einer weiteren Miniaturisierung der Geräte frei. (klp)