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Siggraph: Grafikkerne von ARM für Smartphones und Tablets

Mit acht Shader Kernen soll der Mali-T678 hübsche Grafiken auf Tablets zaubern.

(Bild: ARM)

Auf der Grafikmesse Siggraph hat ARM die zweite Generation der Mali-T600-Grafikkerne vorgestellt. Namentlich sind das Mali-T624, Mali-T628 und Mali-T678, die allesamt auf der "Midgard"-Architektur aufsetzen. Während die ersten beiden auf Smartphones zielen, soll der T678 in Tablets Dienst tun. Laut ARM sollen die neuen Kerne insbesondere dann glänzen, wenn es nicht nur um (3D)-Darstellung, sondern auch um Rechenaufgaben geht. Als Beispiele führt ARM die automatische Verbesserung und Anreicherung von Fotos mit Zusatzinhalten sowie Bildbearbeitung per Touch-Eingabe an.

Kleiner Bruder: Der Mali-T624 hat maximal vier Shader-Kerne.

Den Mali-T624 können ARM-Kunden mit ein bis vier Kernen synthetisieren, während beim T628 bis zu acht Shader-Kerne vorgesehen sind. Der T678 soll mit ebenfalls bis zu acht Shader-Cores die Vierfache Performance eines T624 erreichen. Er unterstützt 4x- und 16x-Full-Scene Antialiasing, hat bis zu 256 KByte L2-Cache (ARM empfiehlt 32 KByte pro Kern) und bringt eine eigene Memory Management Unit (MMU) mit.

Alle drei Kerne unterstützen ASTC, ein Verfahren zur Kompression von Texturen, dass laut ARM nicht nur die Performance steigert, sondern auch den Stromverbrauch senkt, was wiederum der Akkulaufzeit zugute kommt. Gegenüber den Vorgängern verspricht ARM aufgrund Verbesserungen an der Architektur sowie Optimierungen auf Register Transfer Level (RTL) Performance-Steigerungen von rund 50 Prozent – bei gleicher Taktfrequenz und Fertigungstechnik.

Die neuen Kerne verstehen OpenGL ES (1.1, 2.0, 3.0), OpenVG 1.1, OpenCL 1.1 und DirectX11 (auf Feature-Level 9.3) sowie Google Renderscript. Mit ARM-CPUs kommunizieren die neuen Mali-Kerne per AMBA4 (ACE-LITE). (bbe)

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