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Skizzieren unter Mac OS X

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Eigentlich wurde das Zeichenprogramm Sketchbook Pro speziell für Microsofts Tablet PC konzipiert: Die Software lässt sich weitestgehend ohne Tastatur bedienen. Alle wesentlichen Werkzeuge kommen in einem Quadranten am unteren Bildschirmrand unter, in dem man Untermenüs mit einer Strichgeste auswählt.

Offenbar mag sich Alias nicht mehr auf das Tablet-PC-Publikum beschränken: Jetzt gibt es das Programm auch für Mac OS X. Seinem Namen getreu beschränkt sich Sketchbook auf wesentliche Zeichenfunktionen. So stehen nur vier virtuelle Stifte zur Auswahl: Bleistift, Pinsel, Airbrush und Filzstift in je vier Grundvarianten, deren Eigenschaften der Anwender weiter an eigene Bedürfnisse anpassen kann. Zudem bietet das Programm ein "Zupfwerkzeug" und einen Radiergummi. Als Dateiformat verwendet Sketchbook Pro das Tagged Image File Format (TIFF), worin es auch Ebenen ablegt -- leider nicht Photoshop-kompatibel.

Sketchbook Pro 1.1 lässt sich auch unter Windows problemlos ohne Tablet PC betreiben. Die druckempfindlichen Werkzeuge funktionieren allerdings nur mit einem Grafiktablett, das dieses Feature unterstützt (letzter Vergleichstest in c't 8/2003, S. 148). Zum Ausprobieren bietet Alias eine 15-Tage-Testversion, die nach Ablauf der Probezeit mit beschränktem Funktionsumfang weiterläuft.

Wie ihr Windows-Pendant kostet auch die Mac-Version von Alias Sketchbook Pro 180 US-Dollar. Damit liegt das Programm preislich 60 Dollar unter dem US-Preis des Konkurrenten Painter 8 von Corel. Letzteres bietet allerdings einen wesentlich größeren Funktionsumfang und eignet sich auch für komplexere Malvorhaben. (ghi)