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Smart Cities: Bundesinnenministerium will 13 Modellprojekte fördern

Deutsche Städte sollen fit für die Zukunft gemacht werden. Dazu nimmt der Bund insgesamt 750 Millionen Euro in die Hand. Mit 13 Projekten geht es los.

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(Bild: heise online/vbr)

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Das Bundesinnenministerium will digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft entwickeln. Damit diese erprobt werden können, hatte es Städte, Kreise und Gemeinden dazu aufgerufen, sich an einem gemeinsamen Projekt zu beteiligen. Nun stehen die ersten Förderpartner der "Modellprojekte Smart Cities" fest: Nach Angaben des Ministeriums vom Mittwoch wurden in der Kategorie "Großstädte" Solingen, Ulm und Wolfsburg ausgewählt, in der Kategorie "Mittlere Städte" waren es Cottbus, Gera und Kaiserslautern.

Den Zuschlag in der Kategorie "Kleinstädte und Landgemeinden" erhielten Grevesmühlen, Haßfurt, Süderbrarup und Zwönitz. In der Kategorie "Interkommunale Kooperationen und Landkreise" wurden demnach die Kooperation Arnsberg, Olpe, Menden, Soest und Bad Berleburg und die Kooperation Brandis, Naunhof, Borsdorf, Großpösna, Belgershain, Parthenstein und Machern sowie der Landkreis Wunsiedel ausgewählt.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte: "In der Stadt trifft die Digitalisierung auf das Leben der Menschen und verändert unseren Alltag – wir kaufen zunehmend in Online-Shops statt in Geschäften ein, teilen Fahrzeuge und sind mit dem Smartphone ganz anders unterwegs." Für die daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen brauche es zukunftsfähige Konzepte, auch bei der Stadtentwicklung. "Genau hier setzen die Modellprojekte Smart Cities an. Die ersten geförderten Projekte zeigen dabei eindrucksvoll, wie der digitale Wandel einer Stadt zum Nutzen der Menschen vor Ort gestaltet werden kann."

Der Bund will nach Angaben des Ministeriums über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln rund 50 Modellprojekte mit etwa 750 Millionen Euro fördern. Für die erste Staffel stehen demnach rund 150 Millionen Euro bereit.

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(olb)