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SmartOS bringt KVM in den Solaris-Kernel

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Ein Entwicklerteam des Cloud-Providers Joyent hat den Hypervisor des Linux-Kernels auf den freien OpenSolaris-Kernel des Illumos-Projekts portiert. Wie die Entwickler schreiben, soll KVM (Kernel-based Virtual Machines) die OpenSolaris-Variante SmartOS um hardwaregestützte Virtualisierung erweitern – als Ergänzung zu der Virtualisierungstechnik Zones des Solaris-Kernels, mit der mehrere Benutzerzumgebungen gegeneinander abgeschottet unter einem Kernel laufen.

Jetzt steht eine SmartOS-Version mit KVM als ISO-Image zum Download bereit, unter der laut den Entwicklern nicht nur SmartOS und Linux (64 Bit) laufen, sondern auch der Windows Server 2008 R2, Free- und OpenBSD, Plan 9, QNX und der BeOS-Nachfolger Haiku. SmartOS soll sich besonders für den Aufbau von Clouds, aber auch zum Erstellen von Appliances eignen und dabei aufgrund von Solaris-Techniken wie dem Perfomance-Analyse-Tool DTrace und dem Dateisystem ZFS Vorteile gegenüber konkurrierenden Virtualisierungslösungen von VMWare, Red Hat, Citrix und Microsoft Vorteile bieten. Joyent setzt SmartOS selbst in seiner Cloud-Infrastruktur ein. (odi)

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