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Smarte Barbie mit Spracherkennung

Barbie statt Siri: Mattel will seine Puppen-Verkaufsschlager mit Spracherkennung ausstatten und so längere Konversationen mit dem Spielzeug ermöglichen.

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"Barbie, hol mir ein Bier."

(Bild: Mattel)

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US-Spielehersteller Mattel will seinen Verkaufsschlager Barbie offenbar zur Konversationsmaschine machen. Mikrofon, Lautsprecher, Spracherkennung und Internetfähigkeit sollen Gespräche mit der „Hello Barbie“ ermöglichen. Die smarte Barbie wird dabei in Partnerschaft mit dem Startup Toytalk entwickelt, wie das US-Magazin Newsweek berichtet.

Barbie soll laut Bericht aber nur dann lauschen, wenn ein Schalter in ihrem Gürtel betätigt werde. Über eine Smartphone-App, die wohl von den Eltern bedient werden dürfte, soll die Internetverbindung hergestellt werden. Wie auch bei anderen Sprachassistenten sollen die eingehenden Sprachdaten auf Servern der Unternehmen eingehen und dort verarbeitet werden.

Dabei werde nach und nach eine Datenbank der Vorlieben der kleinen Nutzer angelegt, um die Konversationen besser darauf abzustimmen. Die Worte aus Barbies Plastikmund werden Newsweek zufolge von Angestellten der beiden Unternehmen verfasst. Dank Akkus in den Beinen soll die "Hello Barbie" ungefähr eine Stunde Gespräch durchhalten.

Gegenüber Newsweek verspricht der Toytalk-Chef Oren Jacob, dass Eltern zahlreiche Steuerungsmöglichkeiten besitzen werden. So könnten sie bestimmte Themen auswählen, die Barbie im Gespräch galant übergehe, auf die Gesprächslogs zugreifen und alle gespeicherten Daten auch löschen lassen. Zudem sollen die Daten laut Jacob über sichere Verbindungen bei den Servern eingehen.

Ein erster Prototyp wurde vergangenes Wochenende auf einer New Yorker Spielzeugmesse vorgestellt. Die sprechende Barbie soll im Laufe des Jahres auf den US-Markt kommen und 75 US-Dollar kosten. Über eine Markteinführung in Deutschland ist noch nichts bekannt. (axk)