Smarte Leuchten: Osram schaltet die Lightify-Cloud ab

2021 schaltet Osram die Lightify-Cloud ab. Die smarten Leuchten verlieren viele Funktionen, können aber auf ein anderes ZigBee-System umgestellt werden.

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(Bild: Osram)

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Osram nimmt am 31. August 2021 die Lightify-Cloud vom Netz. Verbundene Smart-Leuchten verlieren zu diesem Zeitpunkt einen Großteil ihrer Features. Sie können zum Beispiel nicht mehr von Assistenten wie Alexa und Google Assistant gesteuert oder in Gruppen genutzt werden. Osram kann außerdem nicht sicherstellen, dass die App noch auf aktuellen Versionen von Android und iOS funktionieren wird – Updates für die Lampen wird es nicht mehr geben.

Eine Übersicht über die Features, die auch nach dem 31. August 2021 noch funktionieren werden, gibt Osram auf seiner Webseite. Nutzer haben allerdings die Möglichkeit, die Osram-Lampen auch in Zukunft ohne Einschränkungen zu nutzen. Dafür müssen die Leuchten auf ein alternatives ZigBee-kompatibles System wie Philips Hue umgestellt werden.

Osram begründet das Ende der Lightify-Cloud mit schwindender Performance des Gateways. Das System sei technisch veraltet, schreibt das Unternehmen auf seiner Webseite. Es gebe zahlreiche bessere Alternativen auf dem Markt. Um die Kompatibilität mit aktuellen Versionen von ZigBee sicherzustellen, seien außerdem Investitionen notwendig, die Osram nicht mehr tragen könne.

Auch Nutzern von Hue-Lampen steht eine wichtige Frist bevor: Am 30. April 2020 läuft der Support für die erste Version der Hue Bridge ab, die von 2012 bis 2016 verkauft wurde. Zu diesem Zeitpunkt treffen Nutzer Einschränkungen, die auch Usern von Osram-Lampen bevorstehen. So wird zum Beispiel die Steuerung der verknüpften Lampen per Alexa nicht mehr möglich sein.

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Bei Philips Hue wie bei Osram Lightify führt also kein Weg am Kauf einer neuen ZigBee-Basis vorbei. Die zweite Version der Hue Bridge kostet zum Beispiel 50 Euro.

(dahe)