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CES

Smartes Katzenklo erkennt kranke Miezen

Die mit Gesichts- und Koterkennung ausgestattete Box soll automatisch Nierenerkrankungen identifizieren können.

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(Bild: Nico Jurran)

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Das taiwanisch-amerikanisches Startup LuluPet zeigt auf der CES eine smarte Katzentoilette mit integrierter Kamera, die den abgesetzten Kot und Urin analysiert. Das System soll dabei die Konsistenz des Stuhlgangs und die Menge des Urins erfassen und aus diesen, zusammen mit der Häufigkeit der Toilettengänge und dem über eine integrierte Waage ermittelten Gewicht, frühzeitig Nierenerkrankungen erkennen. In diesem Fall erhält der Tierhalter umgehend eine Warnung.

Die Kiste von LuluPet ist auch mit einer Gesichtserkennung ausgestattet, dank der das System laut Entwickler zwischen verschiedenen Katzen im Haushalt unterscheiden kann. Damit werde verhindert, dass die falsche Katze als krank bezeichnet wird, erklärte der Hersteller auf der CES.

Alle erfassten Daten werden getrackt und lassen sich über eine zugehörige App abrufen. Zudem ist eine Anbindung an Amanazon Alexa und Google Assistant vorhanden, sodass die Katzenhalter auch über die Sprachassistenzsysteme Informationen zum Gesundheitszustand ihrer Lieblinge erhalten.

Das smarte Katzenklo soll in den USA ab März für rund 100 Dollar erhältlich sein. Ein Europastart ist für Juli geplant. Erhältlich ist die Box dann zunächst in den Niederlanden, da es in dem Land nach Ansicht von LuluPet besonders viele Katzenliebhaber gibt. (nij)