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Smartphone-App soll PS4 zuspielen

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Analog zu Microsofts Smartglass-App für die Xbox 360/One entwickelt auch Sony eine Playstation-App für Smartphones und Tablets, die unter Android und iOS laufen. Mit dem Programm sollen Spieler nicht nur ihr PSN-Konto verwalten und im Online-Store einkaufen können, sondern auch Spezialfunktionen von Spielen nutzen. Als Beispiel zeigte Entwicklungs-Chef Shuhei Yoshida auf der Tokyo Game Show (TGS) in Japan ein kleines Malprogramm, mit dem sich Figuren zeichnen und mit einem Fingerwisch in die Minispiel-Sammlung "The Playroom" werfen lassen, wo sie zum Leben erweckt wurden. Anderen Entwicklern stehe es frei, die Playstation-App auch für ihr Spiel zu nutzen oder eigene Apps zu programmieren. So will etwa das Studio Quantic Dream für sein Anfang Oktober erscheinendes "Beyond – The Two Souls" eine Controller-App herausgeben, mit der der Spieler ein Smarphone oder Tablet in einen zweiten PS3-Controller verwandeln kann, um das Action-Adventure kooperativ zu spielen.

Wann die kleine Streaming-Box PS Vita TV nach Europa kommt, steht bislang noch nicht fest.

(Bild: Sony)

Ebenso wurden die neuen Modelle der Mobilkonsole PS Vita und die stationäre Variante PS Vita TV gezeigt. Sie sollen nicht nur Spiele-Streams von der PS4 via Remote Play in 720p empfangen, sondern auch in den kommenden Dienst Gaikai aufgenommen werden, der PS3-Spiele aus der Cloud streamt. Der Streaming-Dienst soll 2014 zunächst in den USA starten. Wann die neuen PS-Vita-Geräte und die kleine Streaming-Box PS Vita TV nach Europa kommen, hat Sony noch nicht bekannt gegeben.

Die PS4 erscheint in Europa am 29. November für 399 Euro. Laut Sony wird die Konsolen-Hardware anfangs mit einem Verlust verkauft. In die Gewinnzone komme Sony erst, wenn ein Spieler zusätzlich ein PS4-Spiel erwirbt und ein PS-Plus-Abo abschließt. Die als Zubehör optional erhältliche PS4-Kamera soll zudem einzelne Funktionen zur allgemeinen PS4-Steuerung bekommen. So plant Sony eine Gesichtserkennung für das Login und den Start von Spielen per Spracherkennung. Weitere Funktionen wie eine Gestensteuerung, wie sie etwa die Xbox One Kinect bietet, sollen zunächst nicht integriert werden.

Des weiteren kündigte Sony auf der TGS an, das Nutzer für ihre PSN-Accounts künftig auf Wunsch auch Real-Namen verwenden können. Damit will der Konzern die Suche nach und die Vernetzung mit Freunden im PSN vereinfachen.

(hag)

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