Softbank investiert 265 Millionen US-Dollar in zwei Start-ups

Softbank investiert über den Vision Fund 2 insgesamt 100 Millionen US-Dollar in ein Daten-Analyse-Start-up und 165 Millionen US-Dollar in ein Bluttest-Start-up.

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Gene, DNA
Von
  • Eva-Maria Weiß

Der japanische Technologie-Investor Softbank hat zwei Start-ups in sein Portfolio aufgenommen. Behavox bekommt 100 Millionen US-Dollar. Das New Yorker Unternehmen befasst sich mit einer Ende-zu-Ende-Datenanalyse. Sie soll Kunden helfen, die internen Daten zu strukturieren und zu analysieren. 165 Millionen US-Dollar gehen an Karius, die einen Bluttest für schwer diagnostizierbare Infektionen vertreiben.

Der Vision Fund 2 soll insgesamt 90 Milliarden Dollar schwer sein. Neben Softbank sind noch andere Unternehmen beteiligt. Mit der Übernahme eines Teils des Bürovermieters WeWork soll Softbank zuletzt sogar rote Zahlen geschrieben haben. WeWork-Gründer Adam Neumann war vorgeworfen worden, dubiose Geschäfte vollzogen zu haben. Er musste seinen Posten als CEO verlassen, der geplante Börsengang des einstigen Einhorns wurde vorläufig abgesagt. Einhörner sind Start-ups mit einem Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Die Summen, die jetzt an die beiden neuen Start-ups gehen, sind im Vergleich zu anderen Investitionen eher verhalten. Die Roboterwagen-Tochter von General Motors etwa durfte sich vergangenes Jahr über mehr als zwei Milliarden freuen. Behavox will die Finanzspritze für den Ausbau seiner Produkte und in den Kundenservice stecken, schreibt der CEO Erkin Adylov in einem Blogbeitrag. Laut Softbank-Manager Munish Varma glaube man im Unternehmen, das Start-up können "die Unternehmenskommunikations-Daten auf der ganzen Welt organisieren".

Karius hat einen Bluttest entwickelt, der Infektionen und Krankheitserreger besonders schnell erkennt, in dem er zellfreie Pathogen-DNA aufspürt – und diese mittels Machine Learning analysiert. Die Technik wird auch eingesetzt, um zu bestimmen, welche Therapieformen bei Krebspatienten helfen. Das Investment woll in weitere klinische Studien gesteckt werden, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung.

(emw)