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Softimage 3D bald auch für Linux

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Softimage will die Linux-Welt mit einer Komplettlösung für professionelle 3D-Modellierung, Rendering und Animation beglücken. Ende März diesen Jahres soll Softimage 3D, das Firmen wie Industrial Light & Magic und Nintendo für die Produktion von animierten Filmen oder Computerspielen einsetzen, in verschiedenen Linux-Konfigurationen zu haben sein. Die Basisversion kostet nach Angaben des Herstellers rund 3000 US-Dollar, für die etwas später folgende "Extremversion" muss man rund 5000 US-Dollar hinblättern. Des Herstellers jüngstes Produkt Softimage XSI soll ebenfalls noch in diesem Jahr Linux-fähig werden.

Linux-Rechnerfarmen werden bereits ausgiebig von der Filmindustrie genutzt, wenn es ums 3D-Rendering geht. So wurde beispielsweise für den Herzschmerzfilm "Titanic" die Linux-Version der 3D-Software RenderMan von Pixar verwendet. Auch für Maya von Alias/Wavefront gibt es seit März letzten Jahres eine Linux-Version – allerdings nur für den Renderer. Eine Komplettlösung hat der Hersteller für Anfang diesen Jahres versprochen

Für den Hausgebrauch dürften RenderMan, Softimage & Co. allerdings zu teuer sein. Hochwertige 3D-Szenen lassen sich auch mit kostenlosen Programmen wie dem Blue Moon Rendering Tool oder POV-Ray rendern.