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Software AG setzt auf Linux

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Die Software AG hat nun ihre gesamte Produktpalette auf Linux portiert. Ab sofort seien alle Produkte für SuSE Linux Enterprise Server 8 zertifiziert und für die Mainframe-Plattform IBM S/390 freigegeben, teilt das Unternehmen mit. Damit vollende die Software AG das im Dezember 2002 angekündigte Vorhaben. Das Unternehmen bietet unter anderem Datenbankmanagementsysteme an.

"Linux gewinnt aufgrund seiner Stabilität und hohen Skalierbarkeit bei Großrechnern stark an Bedeutung", meint Peter Mossack, Vorstandsmitglied der Software AG. "Bereits heute hält Linux einen Anteil von nahezu 20 Prozent an neuen Server-Betriebssystem-Installationen." Laut Analysen der Meta Group werde Linux bis 2007 auf 45 Prozent aller neuausgelieferten Intel-Server installiert sein. Mit der Portierung reagiere die Software AG auf die Marktanforderungen.

Im vergangenen Jahr litt die Software AG unter der anhaltenden Wirtschaftsflaute. "Die schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Flaute in der Softwareindustrie im Laufe des Jahres 2002 weiter verschärft", hieß es im Jahresbericht. "Viele Softwareunternehmen sind von dieser Entwicklung überrascht worden, da es eine derart lang anhaltende Schwäche in diesem Markt noch niemals gab." Der Umsatz mit Lizenzen ging bei der Software AG in 2002 von 199 Millionen Euro auf 113 Millionen Euro zurück. Der Gesamtumsatz schrumpfte von 588 Millionen auf 475 Millionen Euro. (anw)

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