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Software-Fehler: Mars-Rover Curiosity zurück aus Sicherheitsmodus

Der NASA-Rover Curiosity arbeitet nach einem überraschenden Wechsel in den Sicherheitsmodus wieder planmäßig. Die Ingenieure haben den Fehler gefunden, konnten ihn aber nicht beheben. Stattdessen wollen sie den Bug künftig umgehen.

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Mars-Rover Curiosity beendet Sicherheitsmodus

(Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Der Mars-Rover Curiosity ist nach einem überraschenden Wechsel in den Sicherheitsmodus wieder voll funktionsfähig und arbeitet wieder normal. Das teilte die NASA mit und sie erklärte, dass Curiosity am Samstag aus dem Sicherheitsmodus hochgefahren wurde. In den war er am 2. Juli gewechselt, offenbar wegen eines Software-Fehlers bei der Bildspeicherung. In Zukunft wollen die Wissenschaftler den fehlerhaften Modus bei ihrer Arbeit vermeiden, um ähnliche Probleme zu vermeiden. Es gebe Alternativen für die Verarbeitung und interne Übertragung der Fotodaten vom Kameraspeicher in den Hauptspeicher.

Curiosity ist seit 2012 auf dem Mars unterwegs und sucht dort äußerst erfolgreich nach Spuren von flüssigem Wasser. Die Wissenschaftler haben bereits herausgefunden, dass die Verhältnisse auf dem Roten Planeten einst deutlich lebensfreundlicher waren. Tatsächliche Hinweise darauf, dass sich dort einst Leben entwickelt hat, haben sie aber wohl noch nicht gefunden, eventuell aber Indizien. Die Mission des Rovers wurde vergangene Woche um zwei Jahre bis ins Jahr 2018 verlängert.

Indizien für Leben auf dem Mars? (9 Bilder)

Eine Gegenüberstellung von Strukturen auf dem Mars (A, C) und auf Mellum in Deutschland (B) in den USA (D).
(Bild: Noffke Nora. Astrobiology)

(mho)