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 | Technology Review

Software als Ersatz für Daten-Wissenschaftler

Die vielen Daten im Big-Data-Zeitalter müssen nicht nur gesammelt werden, sondern auch ausgewertet. Automatisierende Software soll dem hier herrschenden Fachkräftemängel entgegenwirken.

Code, Programmieren, Wissenschaft

Das zunehmende Interesse an der Sammlung und Auswertung von Big Data schafft großen Bedarf an Statistik-Fachleuten. Weil sich der kaum noch decken lässt, treten jetzt Anbieter mit automatisierten Lösungen auf den Plan, berichtet Technology Review.

"Die Software macht nicht genau das Gleiche wie ein menschlicher Statistiker, aber sie kann sehr hilfreich sein", sagt Zoubin Ghahramani, Professor für Information Engineering an der University of Cambridge, der eine Software namens "automatisierter Statistiker" entwickelt hat. Sie basiert auf einer umfangreichen Sammlung an statistischen Techniken, die sich wie Bausteine kombinieren lassen. Nach einer Förderung durch Google will Ghahramani seine Software bald über ein kostenloses Webangebot verfügbar machen, außerdem denkt er über ein kommerzielles Produkt nach.

Ein Unternehmen namens Skytree wiederum hat Anfang Februar das nach seinen Angaben erste kommerzielle Werkzeug herausgebracht, das automatisch das beste Modell zur Erklärung einer bestimmten Datensammlung auswählen kann. Anders als der automatisierte Statistiker liefert der "Automodeler" allerdings keine fertigen Berichte in natürlicher Sprache.

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