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Sonos One: Hands-On

Sprachsteuerung küsst Mehrraumsystem: Der One soll dem Streaming-Spezialisten Sonos die Vorreiterrolle bei vernetzten Lautsprechern sichern. Wir sammelten erste Eindrücke mit der sprechenden Kaffeedose.

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Sonos One: Hands-On

Für seinen neuen Mehrraumlautsprecher mit integrierter Sprachsteuerung hat Sonos das Design des Einstiegsmodells Play:1 als Grundlage genommen. Der ab dem 24. Oktober erhältliche Sonos One übernimmt fast alle Merkmale des Play:1: Die Dimensionen, Radien der fein zersiebte Lautsprechergrill sind identisch. Lediglich der Deckel der "Kaffeedose" verrät, dass sich unter der Haube etwas geändert hat. Statt der leicht abgesetzten Lautstärkewippe schließt der Sonos One mit einer ebenen Fläche ab, die die vom Play:5 und der Play Base bekannten Touch-Bedienelemente umfasst: Die Sensorfläche erlaubt das Starten/Pausieren der Wiedergabe und das Überspringen per Wischgeste.

Unter dem beim schwarzen Modell kaum sichtbaren Lochring liegt das Cluster aus 6 Mikrofonen, das der Speaker für die Sprachsteuerung nutzt. Neben der Status-LED gibt es eine Mini-LED für den Status der Mikrofone: Über eine separate Sensorfläche lassen sie sich einfach deaktivieren und die LED erlischt. Auf der Rückseite findet sich ein Pairing-Button, die vom Play:1 bekannte Gewindehalterung für die Wandmontage fehlt. Die Verarbeitung des One ist – wie die des Play:1 – makellos.

Sonos One (6 Bilder)

Der Sonos One ähnelt dem Play:1.

Die Ersteinrichtung fällt im Vergleich zu bisherigen Sonos-Produkten etwas komplizierter aus, was vor allem an der Notwendigkeit der Verknüpfung mit dem Konto des Sprachdienstleisters liegt. Der One lässt sich zunächst nur mit Amazons Alexa verknüpfen, die Unterstützung von Googles Sprachassistent hat Sonos bereits angekündigt. Wie bei den Musikdiensten will das System auch für verschiedene Sprachassistenten offen sein. Daher ist auch auf dem Karton des One nur allgemein etwas von einem "Voice Speaker", aber nichts von Alexa zu lesen.

Am Ende ließ sich unser Testgerät mit der von Sonos bereitgestellten Beta-Apps für iOS und Android zwar in Betrieb nehmen, die Wiedergabe von Musik oder Radio über die Amazon Voice Services (AVS) misslang allerdings. Der One reagierte im Test zuverlässig auf das Wake-up-Word "Alexa", konnte im Unterschied zum Amazon Echo allerdings nichts mit einem stimmlos gesprochenen "Alexa" anfangen. Die von Sonos und Amazon eingesetzten Mikrofon-Cluster arbeiten eventuell in unterschiedlichen Frequenzbereichen.

Den vollständigen Test zum Sonos One lesen Sie in c't 24/2017. (sha)

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