Sonos verspricht Update für Mischbetrieb alter und neuer vernetzter Lautsprecher

Ältere Sonos-Lautsprecher sollen mit neuen weiter zusammenarbeiten können. Der Sonos-Chef versprach ein Update, neue Funktionsupdates soll es aber nicht geben.

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(Bild: Sonos)

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Sonos, Hersteller von vernetzten Lautsprechern, hat seine Ankündigung, ab Mai keine Updates für ältere Sonos-Geräte mehr anbieten zu wollen, verteidigt. Patrick Spence, CEO von Sonos, stellte in einem Blogbeitrag von Donnerstag klar, alte Geräte weiterhin mit Fehler- und Sicherheitsupdates versorgen zu wollen, lediglich Funktionsupdates gebe es nicht. Allerdings sollen Probleme im Mischbetrieb älterer und neuerer Geräte behoben werden. Spence reagiert damit auf massive Kritik von Sonos-Besitzern.

Spence entschuldigt sich in seinem Beitrag bei allen Kunden und bedankt sich für das Feedback. Spence räumt dabei ein, hinsichtlich der Ankündigung der Einstellung der Updates für ältere Geräte nicht alles richtig gemacht zu haben. In dem Blog-Eintrag stellt er klar, dass die als "veraltete Produkte" eingestuften Geräte nicht lahmgelegt würden, sondern weiterhin auf dem derzeitigen Stand funktionierten.

Spence wisse, dass die Nutzer viel Geld in ihre Sonos-Geräte investiert hätten. Er bekräftigte, dass ältere Geräte über den Mai hinaus zwar mit Fehler- und Sicherheitsupdates versorgt werden, jedoch keine neuen Funktionsupdates erhalten. Er verspricht allerdings Abhilfe für das Problem des Mischbetriebs von älteren und neueren Geräten in einem Netzwerk. Ein Mischbetrieb sollte nach der ursprünglichen Ankündigung von Sonos künftig nicht funktionieren. Sonos arbeite derzeit an einer Lösung, sodass zumindest ältere Geräte untereinander und neuere Geräte untereinander funktionieren, ohne dass diese in unterschiedlichen Netzwerken getrennt voneinander betrieben werden müssen. Einen genauen Zeitpunkt für ein entsprechendes Update der Sonos-Geräte gab Spence nicht an, es könne noch ein paar Wochen dauern.

Einige Nutzer hatten das im Zuge der Einstellung der Updates angekündigte Rabatt-Programm von Sonos stark kritisiert. Sonos wollte neuere Geräte verbilligt an Kunden abgeben, wenn diese im Gegenzug alte Geräte in den umstrittenen Recycling-Modus versetzen und damit unwiderruflich außer Funktion setzen. Spence schrieb, dass es nicht beabsichtigt gewesen ist, Nutzer dazu zu zwingen, auf neuere Sonos-Geräte umzusteigen. Vielmehr sei es darum gegangen, den Kunden die Möglichkeit zu geben, auf neue Produkte mit neuen Features umzusteigen – falls sie das denn wollen würden. (olb)