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Sony Ericsson: 4 Android-Smartphones und kein Tablet

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Multimedia-Handy: Das Xperia Neo hat einen HDMI-Ausgang und eine 8-Megapixel-Kamera.

Außer dem Xperia Play und dem bereits auf der CES gezeigten Xperia Arc hat Sony Ericsson zwei weitere Android-Smartphones mit Android 2.3 (Gingerbread) vorgestellt. "Wir wollen die Nummer Eins bei Android werden", zeigte sich CEO Bert Nordberg selbstbewusst in Barcelona.

Das Xperia Pro richtet sich an Vielschreiber: Es hat eine vierzeilige Qwertz-Tastatur, die sich quer ausschieben lässt – im Design dem Tastenschieber Xperia X10 mini pro ähnlich. Dazu hat Sony die Standard-Anwendungen leicht angepasst: Zum Beispiel gibt eseine zweigeteilte Ansicht für den E-Mail-Client, beim Ausfahren der Tastatur startet er automatisch einen "Antworten-Dialog".

Das Xperia Neo kommt ohne Tastatur und ist fast unmerklich kleiner und mit 126 statt 140 Gramm etwas leichter. Außerdem bietet es einen HDMI-Ausgang, um Inhalte auf einem Fernseher auszugeben.

Das Xperia Pro richtet sich mit Vier-Zeilen-Tastatur an Business-Anwender.

(Bild: Sony Ericsson)

Ansonsten gleichen sie sich in vielen Details: Beide haben ein 3,7-Zoll-Display mit 854 × 480 Bildpunkten und sind damit kleiner als das Xperia Arc mit 4,2 Zoll Displaydiagonale. Ein 1-GHz-Qualcomm-Prozessor gehört zur Ausstattung. Besonderheit ist die Kamera der beiden Android-Smartphones: Die 8-Megapixel-Kamera ist wie beim Xperia arc mit Sonys Exmor-R-Sensor ausgestattet, der seine Stärken besonders bei schlechten Lichtverhältnissen mit rauscharmen Bildern ausspielen soll.

Dem leicht angepassten Android legt Sony seinen Social-Media-Client Timescape bei, der Nachrichten aus Twitter und Facebook sowie E-Mails und SMS in einer App vereinigt. Der Medienspieler Mediascape ist in Android 2.3 keine eigenständige App, sondern läuft als Widget auf dem Startbildschirm.

Das Xperia Neo soll im ersten Quartal 2011 für 480 Euro in silber, dunkelrot und blau-schwarz erhältlich sein, das Xperia pro für 500 Euro in den Farben schwarz, rot und silber. Es kommt erst im Laufe des zweiten Quartals.

Einen Android-Tablet, wie im Vorfeld vermutet worden war, zeigte Sony Ericsson nicht. (acb)