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Sony: Mit Mobile Computing aus der Krise

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Der japanische Elektronik-Riese Sony plant, seinen Focus stärker auf Mobile Computing auszurichten. Seine Handy-Sparte will der Konzern zudem in eine eigene Division auslagern.

Da Sony im letzten Jahr durch die Playstation 2 herbe Verluste in der Gaming-Sparte hinnehmen musste sowie unter dem schwächelnden Yen zu leiden hatte, hofft man mit diesem Schritt wieder Fuß auf dem Markt fassen zu können. Die Maßnahme ist Teil eines Sofortprogramms, das durch die Konzernleitung initiiert wurde, nachdem die Einnahmen im letzten Jahr um die Hälfte (5 Milliarden Yen) im Vergleich zum Vorjahr abgesackt waren. Ziel dieses Programms ist es, durch Expansion und weitere Spezialisierung auf profitbringende Marktbereiche wieder erhöhte Gewinne einstreichen zu können.

Schon jetzt sei Japan führend in Know-how und Technik bei PDAs, Handys und Organizern, meinte ein Sprecher von Sony. Nun werde es Zeit, sich nicht allein auf den japanischen Markt zu konzentrieren, sondern den Weltmarkt stärker ins Visier zu nehmen. In der Vergangenheit habe man das Potenzial dieses Sektors weit unterschätzt. (dal)