Menü

Sony Reader Touch Edition kommt nach Deutschland

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 84 Beiträge

Beim Sony Reader PRS-600 erfolgt die Eingabe über den Touchscreen.

(Bild: Sony)

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat angekündigt, die Touch Edition seines E-Book-Lesegeräts Sony Reader Mitte Oktober auf den deutschen Markt zu bringen. Der Reader, der Anfang des Monats in den USA vorgestellt wurde, soll 300 Euro kosten und wird in den Farben schwarz und silber angeboten.

Anders als der hierzulande bereits verfügbare PRS-505 besitzt der PRS-600 Touch Edition (Datenblatt, PDF-Datei) einen Touchscreen, über den der Anwender durch die Menüs steuern, Textstellen markieren und per Stylus Notizen einfügen kann. Das 6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800 × 600 Pixel stellt 8 Graustufen dar. Die Schaltzeiten des Displays sollen deutlich kürzer als beim PRS-505 sein. Die Touch Edition unterstützt kopiergeschützte und DRM-freie PDF- und EPUB-Dokumente sowie die Formate BBeB, TXT, RTF und DOC. Außerdem zeigt er Bilder an (JPG, GIF, PNG, BMP) und spielt Musikstücke ab (MP3, AAC).

Der interne Speicher von 512 Megabyte lässt sich mit Speicherkarten (SDHC, Memory Stick Pro Duo) erweitern. Das Übertragen von Büchern und Dokumenten auf das Gerät erfolgt über eine USB-Verbindung, ein WLAN- oder Mobilfunkmodul ist nicht integriert.

Das Gerät wird mit Version 3 der E-Book-Verwaltungssoftware eBook Library auf Deutsch ausgeliefert, die nun mit Windows und Mac OS X kompatibel ist und in Kürze auch für Nutzer des PRS-505 zum Download bereit stehen soll. Sony will den Reader Anfang September auf der IFA in Berlin präsentieren. Ob die mit 5 Zoll Display-Diagonale etwas kleinere Pocket Edition oder der gestern in den USA präsentierte Reader mit UMTS-Modem Daily Edition ebenfalls nach Deutschland kommen wird, bestätigte Sony gegenüber heise online nicht. (Achim Barczok) / (acb)

Anzeige
Anzeige