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Sony bringt Subnotebook mit externem Grafikchip

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Sonys Vaio Z21 wiegt nur 1,2 Kilogramm.

(Bild: Sony)

Sonys Vaio-Z-Reihe steht wie keine andere Notebookserie für eine extreme Kombination aus Rechenleistung und Mobilität. Die heute vorgestellte und ab Ende Juli erhältliche neueste Inkarnation mit Sandy-Bridge-Prozessoren ist keine Ausnahme: Der 13,1-Zöller Vaio Z21 wiegt gerade mal 1,2 Kilogramm und ist nur 1,7 Zentimeter dick. Möglich machen dies ein aus dem besonders leichten Werkstoff Karbon gefertigtes Gehäuse sowie die Tatsache, dass darin weder Grafikchip noch optisches Laufwerk Platz finden.

Das matte Display zeigt die ungewöhnlich hohe Auflösung von 1600 × 900. Als Prozessor kommen je nach Ausstattungsvariante ein Core i5-2410M oder ein Core i7-2620M zum Einsatz, dem 4 oder 8 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Im Topmodell VPCZ21V9E (3000 Euro) steckt ein SSD-Verbund mit 256 GByte Speicherplatz, in den kleineren Modellen VPCZ21M9E (2300 Euro) und VPCZ21Q9E (2500 Euro) eine 128-GByte-SSD. UMTS ist immer eingebaut. Laut Sony sorgt eine Akkuladung für rund 7 Stunden Laufzeit. Wem das zu wenig ist, der kann sich für 150 Euro den Zweitakku VGP-BPSC27 zulegen: Er wird unter das Notebook geschnallt und soll die Laufzeit verdoppeln.

Im Power Media Dock stecken ein optisches Laufwerk und ein Mittelklasse-Grafikchip.

(Bild: Sony)

Zum Lieferumfang aller Vaio Z21 gehört das Power Media Dock, das die im Gehäuse fehlenden Komponenten Grafikchip und optisches Laufwerk nachrüstet. Das Dock wird über ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt und ist deshalb nur auf dem Schreibtisch zu gebrauchen; zum Laden des Notebook-Akkus ist ein weiteres Netzteil notwendig.

Der im Dock eingebaute Mittelklasse-Grafikchip AMD Radeon HD 6650M steigert nicht nur die 3D-Leistung in Spielen deutlich, sondern sorgt auch für mehr Monitoranschlüsse: Zusätzlich zum integrierten Bildschirm lassen sich ein Monitor am Notebook und zwei am Dock anschließen. Das bei allen derzeitigen Ausstattungsvarianten mitgelieferte Dock VGP-PRZ20C (Einzelpreis zum Nachkaufen: 400 Euro) enthält einen DVD-Brenner; das 500 Euro teure optionale VGP-PRZ20A ein Blu-ray-Laufwerk.

Flachmann: Das Vaio Z21 ist keine zwei Zentimeter flach.

(Bild: Sony)

Die Anbindung des Docks ans Notebook übernimmt eine Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, die auf Intels Light-Peak-Technik basiert. Die Daten werden über ein optisches Kabel übertragen, das in eine spezielle USB-Buchse am Notebook gesteckt wird. Damit unterscheidet sich die namenlose Sony-Schnittstelle deutlich von dem ebenfalls auf Light Peak aufbauendem Thunderbolt, das Apple verwendet: Thunderbolt schickt elektrische Signale über Kupferadern, die in DisplayPort-Buchsen enden. Kommende Thunderbolt-Peripherie wie externe Festplatten lässt sich also nicht am Vaio Z betreiben. (mue)