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Sony plant Spiele-Handheld

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Der japanische Elektronikkonzern Sony will Ende 2004 mit einem Spiele-Handheld auf den Markt kommen. Die PlayStation Portable soll mit einem 4,5-Zoll-Farbdisplay und einer USB 2.0-Schnittstelle ausgestattet sein. Das gab Sony nach US-Medienberichten im Vorfeld der Electronic Entertainment Expo (E3) bekannt. Die PSP soll den Gameboy Advance technisch bei weitem in den Schatten stellen. Außer einem eigens entwickelten Hochleistungsprozessor für die Grafik basteln die Japaner auch an einem neuen Speichermedium mit der Bezeichnung Universal Media Disc (UMD) für die Unterweg-Konsolen. Auf der halben Größe einer heutigen DVD soll das künftige Format zirka 1,8 GB speichern können. Technische Details über den Chip wollte Hirai noch nicht verraten. Ken Kutaragi, dem Chef der Computer Entertainment-Sparte schwebt nichts weniger als der "Walkman des 21. Jahrhunderts" vor. Preisvorstellungen wollte der Konzern noch nicht nennen.

Die Ankündigung kommt jedoch nicht allzu überraschend, denn der Markt für Spiele-Handhelds zeigt lebhaftes Wachstum: Nach dem Gameboy von Nintendo und dem N-Gage von Nokia, das Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, hatte der britische Mobilgeräte-Entwickler TTPCom im Februar einen B'ngo (Bingo ausgesprochen) genannten Zwitter aus Tri-Band-Handy und Spielkonsole vorgestellt. Das Gerät verfügt über GPRS- und MMS-Funktionen eine Bluetooth-Schnittstelle und eine eingebaute Digitalkamera.

Das US-Unternehmen Tapwave kündigte Anfang Mai eine Kombination aus mobiler Spielekonsole, Organizer, Video- und MP3-Player mit dem Namen Helix an. Mit dem neuen Handheld soll vor allem die Zielgruppe der 18- bis 34-jährigen angesprochen werden. (wst/ct)/ (tol)