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Sony verlegt seine Playstation-Zentrale von Japan in die USA

Unter dem Dach der Sony Interactive Entertainment (SIE) sollen die Geschäfte mit Hard- und Software sowie Inhalten und Netzwerkservices zusammengeführt werden – und zwar in Kalifornien.

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Playstation

(Bild: Sony)

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Sony will den Hauptsitz seines Playstation-Geschäfts von Japan nach Kalifornien verlegen. Dabei soll die Videospiel-Sparte Sony Computer Entertainment (SCE) mit dem Playstation-Netzwerk-Service Sony Network Entertainment International (SNEI) zu einer neuen Firma verschmolzen werden.

Unter dem Dach der Sony Interactive Entertainment (SIE) sollen die Geschäfte mit Hard- und Software sowie Inhalten und Netzwerkservices zusammengeführt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit solle das internationale Geschäft mit der Playstation weiter gestärkt werden, sagte Sony-Manager Andrew House.

Mit Sitz im kalifornischen San Mateo soll die neue Sony Interactive Entertainment LLC (SIE) am 1. April die Arbeit mit Andrew House als President und Global CEO aufnehmen. Bei Spielekonsolen führt Sony derzeit den Markt vor dem Rivalen Microsoft mit dessen Xbox One an.

Der Geschäftsbereich SCE wurde Ende 1993 eingerichtet, 1994 brachte er die erste Playstation heraus. Die Sparte SNEI mit dem Playstation Network gibt es seit April 2010. Die USA sind der weltweit größte Markt für Videospiele mit einem Jahresumsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar, wie das Wall Street Journal erläutert. Darauf folgt Europa mit 9,4 Milliarden Dollar. Der japanische Markt, der es zuletzt auf 3,3 Milliarden US-Dollar brachte, schrumpfe wegen der Konkurrenz der dort zunehmend beliebten mobilen Spiele. Sony brachte seine jüngste Spielkonsole Playstation 4 vor gut zwei Jahren als erstes auf den US-amerikanischen Markt. (mit Material der dpa) / (anw)

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