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Soziales Netzwerk setzt auf Künstliche Intelligenz für Spiele

Facebook arbeitet an einem KI-Assistenten für Microsofts "Minecraft"-Welten.

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Eine "Minecraft"-KI der etwas anderen Art.

(Bild: dpa, Bodo Marks)

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Forscher von Facebook Research trainieren eine Künstliche Intelligenz mit dem beliebten Videospiel Minecraft. Das mehr als 170 Millionen Mal verkaufte 3D-Spiel ist laut Arthur Szlam und Kollegen die ideale Lernumgebung für ein Maschinenlern-System, um mit Menschen zu interagieren und auf Anfrage eine Vielzahl von Aufgaben auszuführen. Das schreibt Technology Review online in "Facebook entwickelt einen KI-Assistenten für Minecraft“.

Die riesige Spielwelt bietet bei aller Vielfalt Regeln, die innerhalb gewisser Grenzen einfach und vorhersehbar sind. Auf den ersten Blick ist die Anzahl der Aktionen, die in Minecraft möglich sind, zwar enorm. Aber die überwiegende Mehrheit der Blockarrangements ist höchst unwahrscheinlich. "Wir erwarten daher, dass sich die Verteilung der Spielerwünsche an den Assistenten auf einen Bruchteil dessen konzentriert, was im Spiel möglich ist“, schreiben die Forscher auf der Open-Access-Plattform ArXiv. Das macht die Aufgabe für eine KI viel einfacher. Entscheidend dabei sei, dass der Assistent aus seinen Interaktionen lernen und so seinen Aufgabenbereich erweitern kann. Wenn Facebook genügend menschliche Hilfe bekommen kann, könnte der Assistent die Menschen selbst bitten, ihm beim Lernen zu helfen.

Trotzdem bleiben Herausforderungen. Bei der Aufforderung "Baue einen Turm, der 15 Blocks hoch ist, und setze einen riesigen Smiley darauf“ muss das System mehrere Konzepte verstehen: Was ein "Turm“ ist, wie man einen baut, "15 Blöcke hoch“ ein Maß für die Turmhöhe ist und was "15“ ist. Es muss auch den Begriff "Smiley" verstehen und wissen, wie man ihn erstellt und was es bedeutet, ihn "obenauf“ zu platzieren.

Mehr dazu in Technology Review online in:

(vsz)