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Telepolis

Spam-Mails verbrauchen jährlich 33 Milliarden Kilowattstunden

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Spam überflutet nicht nur das Internet und verstopft die E-Mail-Accounts, sondern verursacht auch erhebliche Energiekosten. In einem Jahr fressen Spam-Mails so viel Strom wie 2,4 Millionen Haushalte – wie eine ganze Großstadt. Das hat eine im Auftrag der Sicherheitsfirma McAfee von ICF International erstellte Studie zur Umweltverträglichkeit von Spam ergeben. Demnach wurden 2008 weltweit 62 Billionen Spam-Mails verschickt, die 33 Milliarden Kilowattstunden verbraucht haben. Eine Spam-Mail verursache einen CO2-Ausstoß von 0,3 Gramm, sodass nach der Studie die Spam-Versender für so viele Klima schädliche Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, wie 3,1 Millionen Autos im Jahr verursachen.

80 Prozent des Energieverbrauchs entstehen beim Sichten und Löschen der Spam-Mails, 16 Prozent beim Filtern. Für den Auftraggeber der Studie wird hervorgehoben, dass durch Filter 135 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden, was den CO2-Emissionen von 16 Millionen Autos entspreche. Durchschnittlich werden pro Internetbenutzer und Jahr für Spam-Mails 22 Kilowattstunden verbraucht. Aber es gibt regional erhebliche Unterschiede, da der Anteil von Spam-Mails unterschiedlich ist. Die USA sind nicht nur für den Großteil der Spam-Mails verantwortlich, hier werden durch Spam pro Benutzer und Jahr auch 38-mal so viel CO2-Emissionen wie in Spanien verursacht. (fr)

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