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Spam kommt meistens aus den USA

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Rund 70 Prozent der Spam-Mails, die das kalifornische Software-Unternehmen Commtouch im April untersucht hat, enthalten Internet-Adressen, die in China gehostet werden. Etwa 22 Prozent der gefundenen Links sind in den USA beheimatet. An dritter Stelle folgt Brasilien mit 2,3 Prozent. "Die meisten unaufgefordert zugesandten E-Mails enthalten Internet-Adressen, die auf weitere Informationen zu einem angepriesenen Produkt verweisen", teilt Commtouch mit. 0,03 Prozent dieser Links verweisen auf Internet-Seiten in Deutschland, das damit auf Platz 9 der "Top Ten" steht.

Der Spam wird aber nicht zum größten Teil aus China versandt, sondern aus den USA, hat Commtouch anhand der IP-Nummern herausgefunden. Rund 60 Prozent des Spam-Aufkommens stammt von dort, während 6,2 Prozent des elektronischen Nachrichtenmülls aus China stammen. Weitere 4,9 Prozent gehen auf das Konto von Südkorea. In der Liste der ersten zehn Länder, von denen der meiste Spam ausgeht, ist Deutschland nicht enthalten.

Im März hatte eine Studie der Virenschutz-Firma Sophos ergeben, dass 57 Prozent der Spam-Mails aus den USA stammen. Auf dem zweiten Platz lag Kanada mit 6,80 Prozent, gefolgt von China und Hongkong mit 6,24 Prozent. (anw)