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Sparmaßnahme bei Roskosmos: Zwei Astronauten erreichen die ISS

Wegen Sparmaßnahmen bei der russischen Roskosmos haben mit dem jüngsten Flug nur zwei Astronauten die Internationale Raumstation ISS erreicht. Die wird nun von fünf statt normalerweise sechs Raumfahrern bewohnt.

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Sojus MS

Der Start der Sojus MS in baikonur

(Bild: NASA)

Anders als normalerweise haben mit dem aktuellen Sojus-Flug zur ISS nur zwei neue Astronauten die Internationale Raumstation erreicht. Grund dafür, dass mit Fjodor Jurtschichin neben dem US-Amerikaner
Jack Fischer nur ein Russe zum Außenposten der Menschheit geflogen wurde, sind Sparmaßnahmen bei Roskosmos. Deswegen sind nun nur fünf Menschen auf der ISS – zwei US-Amerikaner, zwei Russen und der ESA-Astronaut Thomas Pesquet aus Frankreich. Die Kapsel Sojus MS-04 mit Fischer und Jurtschichin hatte sechs Stunden vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gebraucht.

Bis voraussichtlich zum Herbst 2018 will die russische Weltraumagentur den Anteil ihrer Astronauten an der Besatzung der ISS von drei auf zwei verringern. Die Arbeit werde aber nicht weniger, versicherte nun
Jurtschichin. Nun müssten sie sich einfach schneller bewegen. Er selbst soll beispielsweise Kefir herstellen. Die Produktion des säuerlichen Milchgetränks in der Schwerelosigkeit soll bei der Vorbereitung von Langzeitmissionen wie etwa einem Flug zum Mars helfen. Jurtschichin teilt sich die ISS nun unter anderem mit Peggy Whitson, die am Montag den bisherigen NASA-Rekord für die meisten Tage im All überbieten wird.

Peggy Whitson im All (11 Bilder)

Peggy Whitson blickt während ihres ersten Weltraumflugs auf die ISS.
(Bild: NASA)

(mho)

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