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Sparsamer Intel-Rechenknecht für Embedded-Anwendungen

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Der Ultra Low Voltage Intel Celeron 400 MHz ist für den festen Einbau in Geräte vorgesehen und kommt bei 0,95 Volt Betriebsspannung mit maximal 4,2 Watt Leistungsaufnahme aus. Den neuen Prozessor (Datenblatt) stellt Intel im 0,13-Mikrometer-Prozess her (Tualatin-Kern) und verpackt ihn in einem Flip-Chip-BGA-Gehäuse. Er gehört zu den Applied-Computing-Industrieprodukten und ist nicht für Endkunden gedacht -- diese könnten ihn mangels Steckfassung auch kaum betreiben. Als 1000-Stück-Preis für Großkunden nennt Intel 38 US-Dollar.

Der Ultra Low Voltage Celeron 400 MHz hat 256 KByte L2-Cache, sein Front Side Bus läuft mit 100 MHz. Als passende Chipsätze empfiehlt Intel den betagten 440MX sowie den i815E. Für den Embedded-Bereich bietet der Hersteller einen zum 82815E GMCH passenden speziellen I/O Controller Hub namens 82801E C-ICH an. Dieser ist eng mit dem bewährten ICH2 für Desktop-Mainboards verwandt, enthält aber zwei LAN-Adapter (10/100-MBit-MACs) und zwei RS232-Controller zum Kosten und Platz sparenden Aufbau hoch integrierter All-in-One-Platinen.

Der nächst schnellere Ultra Low Voltage Celeron 650 MHz läuft mit 1,1 Volt und kommt dabei auf maximal 8,3 Watt Leistungsaufnahme (Maximum Thermal Design Power). (ciw)