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Sphero Bolt im Hands-on: Der Kugelroboter mit Display

Sphero, der rollende Kugelroboter, hat ein Displays spendiert bekommen. Wir sind den Sphero Bolt probegefahren.

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Sphero Bolt im Hands-on: Der Kugelroboter mit Display

Der Sphero Bolt rollt zwei Stunden lang, dann muss er in die induktive Ladestation (links).

(Bild: heise online / jkj )

Die Sphero-Kugelroboter sind in den letzten Jahren vor allem als Star-Wars-Lizenzprodukte aufgefallen, mit dem Sphero Bolt kehrt das US-Unternhemen zurück zu seinen Wurzeln: Spielzeuge herstellen, die nicht nur Spaß machen, sondern mit denen man auch Programmieren lernen kann.

Wie sein Vorgänger SPRK+ lässt er sich per App fernbedienen und man kann ihn so durch die Gegend kugeln lassen. Faszinierend ist vor allem die hohe Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde. Laut Hersteller wurde die Akkulaufzeit verdoppelt: Der Bolt soll zwei Stunden lang durchhalten, bevor er in seine induktive Ladestation muss.

Video: Snake auf dem Sphero Bolt

Die wichtigste neue Funktion ist aber das 8 x 8 Pixel große Display aus RGB-LEDs, das sich beim Umherfahren nicht mitdreht, sondern immer oben bleibt. Auf dem Display lassen sich nicht nur Bilder und Animationen anzeigen, sondern man kann auch Spiele darauf spielen – unter anderem den Klassiker Snake, der dank eingebauten Lagesensoren durch Bewegungen der Kugel gesteuert werden kann. Der Sphero unterstützt zudem sogenanntes "Maze Tape", das optional erhältlich ist: Dabei handelt es sich um Klebeband, mit dem man Routen auf Tisch oder Fußboden gestalten kann, die der Bolt dann automatisch abfährt.

Progammiert werden können Kugelroboter und Display in einer grafischen Oberfläche mit umherschiebbaren Befehlsblöcken oder in JavaScript. Die rollende Kugel verbindet sich über Bluetooth mit Computern, Tablets oder Smartphone.

Der Sphero Bolt soll ab dem 10. September für 170 Euro in den Handel kommen. (jkj)

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