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Spiele-Verbandsfusion: BIU und GAME gehen zusammen

Die beiden großen Verbände der Spielebranche haben nun ihre Fusion beschlossen. Der BIU lässt seinen Namen.

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Spiele-Verbandsfusion: BIU und Game gehen zusammen

Das Logo des neuen Verbands.

(Bild: game.de)

Die Branche der deutschen Spieleentwickler und -anbieter rückt zusammen. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und GAME, Bundesverband der deutschen Games-Branche, haben am Montag in Berlin ihren Zusammenschluss vereinbart. Der künftige Name soll game lauten, Geschäftsführer werden soll Felix Falk, der die Position bisher beim BIU innehatte, heißt es in einer Mitteilung.

Der neue Verband vertritt Entwickler, Publisher sowie weitere Akteure wie eSports-Veranstalter, Hochschulen und Dienstleister, und will damit "die gesamte Vielfalt der deutschen Games-Branche" repräsentieren, heißt es. Der game ist Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Stiftung Digitale Spielekultur sowie Ausrichter des Deutschen Computerspielpreises. Der Game wird auch zum Träger der der Computerspielemesse gamescom, die im August in Köln stattfinden soll.

Der BIU wurde im April 2005 von elf großen Publishern von Computer- und Videospielen als Nachfolger des im Oktober 2004 aufgelösten Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland gegründet. Mitglieder waren Unternehmen wie Activision Blizzard, Crytek, Electronic Arts, Microsoft, Nintendo, Sony und Ubisoft. In dem 2004 gegründeten GAME waren vorwiegend Entwickler organisiert. Beide Verbände hatten bereits vor gut fünf Jahren eine Fusion angedacht. (anw)

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