Spielergrafikkarte GeForce GTX 1650 von allen Herstellern mit flottem GDDR6-RAM

Nvidia hat eine Neuauflage der GeForce GTX 1650 mit GDDR6-Speicher offenbar von langer Hand geplant – alle Anbieter stellten ihre Modelle gleichzeitig vor.

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(Bild: Nvidia)

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Die Spielergrafikkarte GeForce GTX 1650 mit schnellerem GDDR6- statt GDDR5-Speicher bleibt keine Randerscheinung. Nvidia führt die neue Version auf seiner Produktseite auf, zudem haben alle in Deutschland vertretenen Hersteller entsprechende Grafikkarten mit eigenen Kühlern vorgestellt: Asus, EVGA, Gainward, Gigabyte, Inno3D, KFA2, MSI, Palit und Zotac.

Die GDDR6-Chips arbeiten mit 6000 MHz (12 Gbps) statt wie bisher 4000 MHz (8 Gbps), was die Übertragungsrate der 4 GByte RAM von 128 auf 192 GByte/s erhöht. Die GPU lässt sich folglich schneller mit Daten füttern und schafft in 3D-Spielen mit hohem Datenaufkommen tendenziell höhere Bildraten. Als Ausgleich senkt Nvidia den Boost-Takt von 1665 auf 1590 MHz – an der Konfiguration mit 896 Shader-Rechenkernen ändert sich hingegen nichts. Die Taktfrequenz können Nutzer mit Tools wie Afterburner auf das alte Niveau anheben.

Herstellerkarten der GeForce GTX 1650 GDDR6 (16 Bilder)

Asus TUF Gaming GeForce GTX 1650 OC 4GB GDDR6
(Bild: Asus)

Die neuen GeForce-GTX-1650-Grafikkarten erscheinen mit eigenständigen Produktnummern und tragen meistens entweder ein „D6“ oder „GDDR6“ im Namen, sodass sie sich künftig im Handel einfach erkennen lassen sollten. Nur Palit stellt mit der GeForce GTX 1650 GP OC eine Ausnahme dar. Bisher führt noch kein deutscher Händler die GeForce GTX 1650 mit GDDR6-Speicher. EVGA nennt im eigenen US-Shop identische Preise zwischen den GDDR5- und GDDR6-Versionen – los geht es bei 150 US-Dollar.

Spekulationen zufolge haben sich Nvidia und dessen Partner wegen einer Knappheit an GDDR5-Speicher für die Neuauflage mit GDDR6-RAM entschieden. Die weltweit größten Speicherhersteller Micron, Samsung und SK Hynix stellen nach und nach ihre Produktion auf den neueren Standard um. (mma)