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Spotify-Umsatz wächst – aber auch die Verluste

Spotify, der Marktführer unter den Musik-Streamingdiensten, steckt viel Geld in weltweites Wachstum. Dafür nehmen die Schweden auch tiefrote Zahlen in Kauf.

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(Bild: dpa, Andrea Warnecke/Archiv)

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Der schwedische Musik-Streaminganbieter Spotify wächst weiter schnell – schreibt aber auch immer höhere Verluste. So stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 45 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar, wie die New York Times am Wochenende unter Berufung auf Angaben des Unternehmens berichtete. Zugleich schwoll der Verlust von 68 auf 197 Millionen US-Dollar an. Spotify begründete das mit Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte und die internationale Expansion. Die Zahl der Mitarbeiter stieg binnen eines Jahres von 958 auf 1354.

Spotify verdient sein Geld mit Musik-Streaming, will einem Medienbericht zufolge aber nun ins Video-Geschäft einsteigen. Zum Jahreswechsel hatte Spotify rund 60 Millionen Nutzer, rund jeder Vierte davon war zahlender Abo-Kunde. In der Gratis-Version wird zwischen den Titeln auch Werbung abgespielt, während die Zahl der Songs, die man auswählen kann, beschränkt ist. Angeblich übt die Musikindustrie derzeit Druck aus, das Gratis-Angebot weiter einzuschränken. Nach jüngsten Angaben bringen die Abos 91 Prozent der Spotify-Erlöse.

Das Streaming-Geschäft steht vor dem Einstieg von Apple: Der iPhone-Konzern dürfte voraussichtlich Anfang Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC die internationale Eröffnung seines Musikdiensts Beats ankündigen. (mho)