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Spotify beantragt Börsenhandel eigener Aktien

Umsatz pro User sinkt

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Ein nicht bezifferter Gutteil des Userwachstums ist auf Spotifys Familien-Abonnements zurückzuführen. Dabei können bis zu sechs Personen mit gleicher Adresse Spotifys Bezahlvariante nutzen, zahlen gemeinsam aber nur die Hälfte mehr als ein Einzelkunde. Das drückt den Monatsumsatz je Bezahlkunde (ARPU). 2015 lag der ARPU noch bei 6,84 Euro, 2017 wurden nur noch 5,32 Euro erreicht.

Immerhin konnte Spotify bei den Rechteinhabern einen Preisnachlass erwirken. Damit waren die Werbeeinnahmen im Vorjahr erstmals geringer als die zuzuordnenden Tantiemen. Die Bruttomarge war hier also erstmals positiv.

In dem Antrag erwähnt das Unternehmen auch diverse Risikofaktoren, darunter Gerichtsverfahren. In den USA sind mindestens sieben Klagen anhängig, die Spotify das nicht genehmigte und damit nicht entlohnte Streaming von Musikaufnahmen vorwerfen. Dazu zählt auch die Milliardenklage des Wixen-Verlags.

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(ds)