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Musik-Lizenzen: Spotify legt Milliardenklage bei

1,6 Milliarden Dollar wollte Wixen Music Publishing von Spotify für nicht erworbene Streamingrechte. Ein Vergleich schafft diese Klage nun aus der Welt.

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Handschlag

(Bild: gemeinfrei)

"Mindestens 1,6 Milliarden" US-Dollar hatte der US-Verlag Wixen Music Publishing kurz vor Jahreswechsel 2017/2018 in einer Klage gegen Spotify verlangt. Der Vorwurf: Willentliche Copyright-Verletzung. Spotify habe keine Lizenzen für Wixens Rechte an Kompositionen und Liedtexten erworben, die Lieder aber dennoch gestreamt. Nach einem Jahr Verhandlungen haben sich die Kontrahenten nun verglichen.

Das haben Spotify und Wixen am Donnerstag bekanntgegeben. Sie verraten dabei nicht, wie viel Geld Spotify auf den Tisch legen muss. Die Summe dürfte aber weiter unter den eingeklagten 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) liegen. Am Freitag wäre die letzte vom zuständigen Richter gesetzte Frist zur Fortsetzung des Gerichtsverfahrens abgelaufen.

Da Spotify börsennotiert ist, wird möglicherweise ein Finanzbericht einen Hinweis darauf geben, wie viel das Unternehmen hat zahlen müssen. Allerdings geht die Übereinkunft über die in der Klage behaupteten Ansprüche hinaus. Der Musikstreamer und der Verlag haben sich auf eine "breitere Geschäftspartnerschaft" geeinigt, die eine für beide Parteien "vorteilhafte Beziehung für die Zukunft" begründen soll. Offenbar löst Spotify gleich auch die für zukünftige Streams notwendigen Lizenzen.

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(ds)

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