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Sprachassistent: Erstkontakt mit Onkyos "BlueGenie"

Auf dem MWC präsentiert Onkyo einen Prototyp seines eigenen Sprachassistenzsystems, das später Google Assistant & Co. in den Schatten stellen soll.

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Sprachassistent: Erstkontakt mit Onkyos "BlueGenie"

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Auf dem MWC-Stand der Pioneer & Onkyo Europe GmbH steht in der ersten Reihe ein vernetzter Lautsprecher von Onkyo mit integriertem Sprachassistent Google Assistant . Doch nur wenige Meter dahinter präsentiert das Unternehmen einen Smart Speaker, in dem der Prototyp eines eigenen digitalen Assistenzsystems steckt: "BlueGenie" soll dem Assistant des Internetriesen im kommenden Jahr den Rang ablaufen – zunächst in Japan, später im Rest der Welt.

Eines hat Onkyos Assistent den Konkurrenzprodukten bereits voraus: Hier lässt sich auf Sprachkommando zwischen drei Stimmen umschalten – zwei weibliche ("Lucy "und "Cynthia") und eine männliche ("George"). Allerdings klingt aktuell keine davon wirklich angenehm, vor allem die männliche Version erinnerte uns an die Computerstimmen aus vergangenen Zeiten. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, sollte sich das folgende Video anschauen.

Onykos Sprachassistent BlueGenie

Auch das Vorhaben, mehr bieten zu wollen als Google, scheint aktuell noch recht weit ambitioniert. Vor allem als Wissensdatenbank glänzte BlueGenie bei unserem MWC-Kurztest nicht so recht: Auf die Frage, wer der Präsident der USA ist, lieferte der Sprachassistent lediglich eine Definition des Amtes.

Laut Onkyo wird BlueGenie je nach Einsatzgebiet später über WLAN oder mobilen Datenfunk mit seinem Cloudservice Kontakt halten. Letzteres ist unter anderem für den Einsatz im Auto vorgesehen, wo sich über das Sprachassistenzsystem auch Fahrzeugfunktionen steuern lassen sollen.

Daneben zeigt das Unternehmen den Prototyp eines Wearables, das man vielleicht als eine Art "smarten Kragen" beschreiben könnte. Er wird um den Hals getragen, aktiviert sich automatisch und vereint verschiedene Technologien, um laut Hersteller "eine echte smarte Freisprecheinrichtung zu schaffen".

Das Gerät soll Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm perfekt ausgleichen. Ausprobieren konnten wir dies aber nicht, das Ausstellungsstück war ohne jegliche Funktion.

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