Sprint gibt 3000 Mitarbeitern den Laufpass

Nach einem Nettoverlust von 1,2 Milliarden US-Dollar trennt sich der US-Mobilfunkbetreiber Sprint von neun Prozent seiner Belegschaft.

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Nach einem Nettoverlust von 1,2 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal will sich die Sprint Corporation von 3000 Mitarbeitern oder neun Prozent der Gesamtbelegschaft ihrer Mobilfunkfirma Sprint PCS Group trennen. Kurzfristig sollen zur Kosteneinsparung fünf kleinere Sprint-Telefonzentralen in den USA geschlossen werden. Dies hat das Unternehmen, einst Partner der Deutschen Telekom, am Wochenende nach Börsenschluss bekannt gegeben. Zurzeit hat Sprint nach eigenen Angaben mehr als 15 Millionen Mobilfunkkunden.

Das Unternehmen rechnet mit einmaligen Kosten durch die Entlassungen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar (29 Millionen Euro). Die jährliche Kostenersparnis soll danach bei 60 Millionen Dollar liegen. Bereits im Dezember wurde bei Sprint das Hochgeschwindigkeits-Netzwerkprojekt ION (Integrated On-Demand Network) eingestellt. Dadurch verloren 6.000 Mitarbeiter ihren Job. (em)