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Stadt Groningen umarmt Openoffice

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Die niederländische Provinzhauptstadt Groningen hat beschlossen, den Vertrag mit Software-Riese Microsoft für die Lieferung des Büropakets Microsoft Office nicht zu verlängern. Stattdessen will die Gemeinde im Norden der Niederlande auf die Open-Source-Alternative Openoffice umsteigen. Nach eigenen Angaben sei Groningen damit die größte niederländische Stadt, die freie Software am Arbeitsplatz einsetzt. Mit der Umstellung spare die Gemeinde 330.000 Euro im Jahr. Knapp die Hälfte dieses Betrags, 160.000 Euro, will Groningen für die Finanzierung der Migration aufwenden.

Den Umstieg auf einen kompletten Open-Source-Desktop hält die Stadt noch nicht für machbar. In ihrem Streben nach offenen Standards und mehr Herstellerunabhängigkeit sei dies jedoch das langfristige Ziel. Groningen hat zwar den Vertrag mit Microsoft für Windows erneuert, arbeite jedoch an einem grundsätzlich Betriebssystem-unabhängigen Arbeitsplatz, wobei die Gemeinde dann auf das freie Linux setzen möchte. (akl)