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Stadt Mülheim bietet Open-Source-Produkte an

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Die Stadt Mülheim bietet erstmals eine Auswahl eigener Entwicklungen anderen Kommunen als Open Source zur kostenlosen Nutzung an. Die Lösungen seien oft auf die Bedürfnisse der Mülheimer Anwender zugeschnitten; es könnten in anderen Gemeinden aber notwendige Anpassungsarbeiten leicht vorgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung. Auch dieser Quellcode müsse dann aber wiederum frei zugänglich sein, sodass eine dauerhafte Fortentwicklung sichergestellt sei, die zu sehr mächtigen Anwendungen anwachsen könnten. Die Mülheimer hoffen, dass sich andere Kommunen anschließen und sich Open-Source-Anwendungen im kommunalen Bereich schneller verbreiten.

Linux ist im Mülheimer Rathaus seit fünf Jahren im Einsatz. Dort wird derzeit überprüft, auch die Arbeitsplatzrechner in der Verwaltung auf Linux umzurüsten. Im Server-Bereich würden schon längst Verfahren eingesetzt, die auf Open Source aufbauen. Die Mülheimer sagen von sich, sie hätten sich entschlossen, "einen sehr viel weitergehenden Schritt als in Schwäbisch-Hall und München zu wagen": Neue eGovernment-Anwendungen werden gleich in der Linux-Welt entwickelt. Dabei entstünden kleinere und größere Anwendungen auf der Basis von Open-Source-Produkten, die auch für andere Kommunen interessant seien. (anw)

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