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Star Trek Discovery bekommt eine dritte Staffel

CBS zeigt sich erfreut über die Beliebtheit der Serie bei den Fans und über die Abo-Zahlen des Streaming-Dienstes All Access, die Discovery befeuern soll.

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Star Trek Discovery bekommt eine dritte Staffel

Star Trek Discovery zeichnet sich durch beeindruckenden Fortschritt beim Set-Design, Makeup und den Außenaufnahmen und CGI-Szenen aus. Allerdings führt das auch dazu, dass die Serie eine der teuersten momentan fürs Fernsehen produzierten Shows ist.

(Bild: CBS / StarTrek.com)

Muttersender CBS zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Erfolg des neuesten Star-Trek-Ablegers Discovery und hat eine dritte Staffel der Serie angekündigt. Star Trek Discovery ist das Aushängeschild von CBS All Access, dem Streaming-Angebot des Senders und war explizit mit der Mission gestartet, den Dienst zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu Netflix und Amazon Prime Video zu machen.

Als eine der teuersten momentan produzierten TV-Serien musste Discovery damit keine leichte Hürde nehmen, scheint die Bosse des Senders aber zufriedengestellt zu haben. In den USA ist Discovery exklusiv beim Bezahldienst All Access zu sehen, fast überall sonst auf der Welt wird die Sendung als "Netflix Original" exklusiv beim Streaming-Konkurrenten Netflix ausgestrahlt.

CBS, Inhaber der Fernseh-Rechte am Star-Trek-Universum, bezeichnet den Start der zweiten Discovery-Staffel Anfang des Jahres als "massiven Erfolg". Discovery habe die Erwartungen des Senders sowohl beim Abo-Wachstum für All Access, als auch in der Reaktion der Star-Trek-Fans übertroffen. Dass Discovery die Hoffnungen des Senders erfüllt hat, deutete sich schon früher an, denn mittlerweile sind zwei neue Star-Trek-Serien bei CBS im Gespräch. Der Sender plant sowohl ein Discovery-Spin-Off um Sektion-31-Agenten Captain Georgiou als auch eine dritte Serie, welche die Geschichte von Captain Picard weitererzählen soll und an der Patrick Stewart Berichten zufolge sowohl als Schauspieler als auch als Produzent beteiligt ist.

Shazad Latif als Ash Tyler und Anson Mount als Captain Christopher Pike

(Bild:  CBS / StarTrek.com)

Discovery ist bei Star-Trek-Fans nicht unumstritten, bringt die Sendung doch einige Änderungen der klassischen Star-Trek-Paradigmen aus dem '90ern mit sich. Nach einer komplizierten Entwicklungsphase scheint sich Discovery aber langsam in das Star-Trek-Franchise einzuleben. Uns gefällt die zweite Staffel bisher sehr gut. Das liegt auch daran, dass immer wieder bekannte Trek-Alumni an der Produktion beteiligt sind. So hat etwa Jonathan Frakes, bekannt als Commander William Riker aus The Next Generation, in beiden bisherigen Staffeln sehr erfolgreich die Regie einzelner Folgen übernommen.

Dass CBS die Sendung weiterführt ist trotzdem nicht selbstverständlich. Hollywood-Insidern zufolge kostete eine Folge der ersten Staffel im Schnitt mehr als 8 Millionen US-Dollar und aktuelle Folgen werden ähnlich teuer eingeschätzt. Die angekündigte dritte Staffel scheint darauf hinzuweisen, dass CBS diesmal beim Versuch Zuschauer auf eine neue Fernseh-Plattform zu holen mehr Glück hatte, als Paramount bei Star Trek Enterprise, der bis dato letzten Star-Trek-Serie, die Zuschauer zu dessen Fernsehsender UPN locken sollte. Als UPN trotz Star Trek dem steigenden Druck durch die Kabelsender nicht standhalten konnte, setzte man Enterprise abrupt ab. (fab)