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Star Trek trifft Astronomie: Exoplanet im Sternsystem der Vulkanier entdeckt

1991 hat Gene Roddenberry erklärt, um welchen realen Stern die fiktive Heimat der Vulkanier kreist. Bei diesem Stern wurde nun ein Exoplanet gefunden.

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Star Trek trifft Astronomie: Exoplanet im Sternsystem der Vulkanier entdeckt

Faszinierend?

(Bild: Beth Madison, CC BY 2.0 )

Auf Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry höchstpersönlich geht die Einschätzung zurück, dass im realen Sternsystem 40 Eridani beziehungsweise Keid die fiktive Welt Vulkan liegt – der Heimatplanet der jederzeit logischen Vulkanier, allen voran Spock. Nun ist es Astronomen tatsächlich gelungen, in dem rund 16 Lichtjahre entfernten System einen Exoplaneten zu finden und der liegt auch noch in der sogenannten habitablen Zone, in der erdähnliches Leben entstehen könnte. Das berichtet das US-Magazin Sky & Telescope.

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Das Internet ist voll von heißen IT-News und abgestandenem Pr0n. Dazwischen finden sich auch immer wieder Perlen, die zu schade sind für /dev/null.

Roddenberry hatte 1991 – wenige Monate vor seinem Tod – gemeinsam mit drei Astronomen des Harvard-Smithsonian Centers for Astrophysics einen Brief an diese größte US-Zeitschrift für Amateurastronomen geschrieben. In dem online einsehbaren Text ziehen sie 40 Eridani dem ebenfalls infrage kommenden Stern Epsilon Eridani als Sonne über Vulkan vor. Dafür spreche das höhere Alter des Sterns, in dessen Umlaufbahn sich eher intelligentes Leben entwickelt haben könnte. Tatsächlich wurde in der Star-Trek-Serie "Enterprise" 2004 erklärt, dass Vulkan 16 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Gene Roddenberrys Brief zu Vulkans Stern (2 Bilder)

(Bild: Sky & Telescope)

Im Rahmen des Dharma Planet Surveys wurde nun tatsächlich entdeckt, dass um 40 Eridani (der bei der International Astronomical Union offiziell Keid heißt) eine sogenannte Supererde kreist, ergänzt Sky & Telescope. Das Blatt beruft sich auf einen Artikel, der in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society erscheinen soll. Der nun entdeckte Exoplanet hat demnach einen doppelt so großen Radius wie die Erde und die neunfache Masse unserer Heimat. Er umkreist seinen Stern einmal alle 42 Tage und liege damit knapp in der habitablen Zone.

Noch hat der Exoplanet keinen Namen, aber haben die Astronomen hier wirklich eine Wahl? Er ist demnach jedenfalls die der Erde nächste Supererde, die bislang entdeckt wurde. Damit drängt sie sich geradezu für weitere Beobachtungen auf, wollen doch sicher nicht nur Trekkies herausfinden, wie es auf Vulkan in unserer Zeitlinie aussieht. Im Star-Trek-Franchise jedenfalls wurde der Planet zuletzt zerstört. (mho)

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