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"Statistisch gesehen": Mobile Vielfalt und stationäre Monotonie der Browser

Weltweit gehen immer mehr Menschen mobil ins Internet, aber womit eigentlich? Während auf Desktops ein Browser weltweit dominiert, gibt es auf Smartphones und Tablets große regionale Unterschiede, zeigen zwei Grafiken von heise online und Statista.

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"Statistisch gesehen": Mobile Vielfalt und stationäre Monotonie der Browser

"Statistisch gesehen"

Unsere wöchentliche Rubrik für den Blick auf die Zahlen hinter den IT-News.

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Im Oktober ist zum ersten Mal mehr als die Hälfte des weltweiten Internet-Traffics auf Smartphones und Tablets entfallen. Dieser starke globale Zuwachs bei Mobilgeräten ist aber nicht auf einen Wechsel in Europa und Nordamerika, sondern die neuen Internetnutzer vor allem in Asien und Afrika zurückzuführen. Auch ansonsten ist im mobilen Internet deutlich mehr los, als auf PCs, wie die beiden Weltkarten von Statista und heise online zeigen. Demnach surft die Menschheit zwar mehrheitlich mit Chrome, aber Googles Browser ist vor allem auf Smartphones alles andere als konkurrenzlos. Hier gibt es demnach große regionale Unterschiede, während die PC-Nutzer mit Ausnahme einiger weniger Länder auf den Chrome setzen.

Auf den Mobilgeräten dominiert demnach in Nordamerika – einer der wenigen Weltregionen in denen das iPhone noch vor der Android-Konkurrenz liegt – Safari. Auf dem afrikanischen Kontinent geben die Nutzer dagegen mehrheitlich Opera den Vorzug, da der Browser auch bei schlechteren Netzen eine gute Performance bietet. In Indien und Indonesien ist dagegen der hierzulande kaum bekannte UC Browser die Nummer eins. Der Browser nutzt Cloud-Beschleunigung, Datenkompression und bleibt vor allem bei schlecht erreichbaren Seiten sehr hartnäckig, was ihn für Nutzer interessant macht, die sich mit relativ schlechter Netzinfrastruktur auseinandersetzen müssen. In Südamerika, Europa und Asien ist sonst Chrome am beliebtesten.

(Bild: heise online/Statista)

Im Vergleich dazu ist die Weltkarte der Browser für Deskopt-PCs ziemlich monoton. Der Google-Browser ist fast überall führend. Nur in einer Handvoll Länder – darunter aber auch Deutschland – hat der Firefox noch die Nase vorn. Ansonsten sind sich die Internetnutzer hier einig.

(Bild: heise online/Statista)

(mho)