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"Statistisch gesehen": Siri, Alexa & Co. – Sprachassistenten überzeugen Nutzer

Mehrere Dutzend Millionen Menschen in Deutschland haben schon Erfahrungen mit Sprachassistenten wie Siri und Cortana gesammelt. Die Mehrheit ist mit ihnen auch mindestens zufrieden. Ist die Zeit der digitalen Helfer also schon gekommen?

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"Statistisch gesehen":

Digitale Sprachassistenten sind längst im Mainstream angekommen. Laut aktuellen Schätzungen könnten in den USA schon zehn Prozent der Haushalte über einen Amazon Echo verfügen. In Deutschland hatten einer Statista-Umfrage zufolge bereits Anfang 2016 rund 28 Millionen Menschen Erfahrungen mit Siri und Co. gesammelt. Aber empfinden die Deutschen die Kommunikation mit den virtuellen Helfern auch als angenehm? Dieser Frage haben sich die Hamburger Marktforscher nun zusammen mit Norstat in einer neuen Erhebung angenommen. Dabei ist herausgekommen, dass die große Mehrheit der Befragten mit den Stimmen von Siri, Cortana, Alexa oder Google Assistant zufrieden oder sehr zufrieden ist.

Die Stimmen der jeweiligen Sprachassistenten werden überwiegend als klar verständlich, angenehm und sachlich empfunden. Für eine Minderheit der Befragten schwingt in den Computerstimmen aber noch etwas anderes mit. Besonders deutlich wird das bei Alexa. 16 Prozent der Befragten, die Amazons Sprachassistentin bereits ausprobiert haben, empfinden ihre Stimme als emotional, acht Prozent sagen sogar, dass sie sexy klingt.

Beim Google Assistant hapert es noch ein wenig mit der deutschen Sprache:

Die wichtigsten Einsatzgebiete für Sprachassistenten sind übrigens Informationen von Suchmaschinen abrufen, Terminerinnerungen und Wettervorhersagen. Dagegen scheinen die Studienteilnehmer der neuen Technologie in anderen Bereichen noch nicht so richtig über den Weg zu trauen. Die Bestellung von Taxis oder Waren geht käme aktuell nur für eine Minderheit infrage.

(Mathias Brandt) / (mho)

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