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Stellenabbau beschert AT&T Gewinneinbruch Ende 2008

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Der größte US-amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T hat Ende 2008 wegen der Kosten des massiven Stellenabbaus einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel im vierten Quartal im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf 2,4 Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro). Der Umsatz legte unterdessen um 2,4 Prozent auf knapp 31,1 Milliarden US-Dollar zu. AT&T hatte im Dezember den Abbau von rund 12.000 Arbeitsplätzen bis Ende 2009 angekündigt und verbuchte dafür Kosten von 617 Millionen Dollar bereits im vergangenen Quartal.

In der zweiten Jahreshälfte 2008 hat AT&T nach eigenen Angaben 4,3 Millionen iPhones in Betrieb genommen, 1,9 Millionen allein im vierten Quartal. 40 Prozent der 4,3 Millionen seien Neukunden. Die Sparte "Wireless" gewann in dem vierten Quartal insgesamt 2,1 Millionen Kunden hinzu – mehr als von Analysten erwartet – und steigerte insgesamt ihren Absatz um 13 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Die Festnetzsparte hingegen musste einen Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 17 Milliarden Euro hinnehmen.

Im gesamten vorigen Geschäftsjahr setzte AT&T 124 Milliarden US-Dollar um, 4,3 Prozent mehr als im Jahr 2007. Der Nettogewinn stieg um 7,7 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich, vor allem getragen durch die Sparte Wireless und durch IP-Datendienste. (anw)

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