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Stellenauslagerung bei Hewlett Packard Enterprise perfekt

Hewlett Packard Enterprise (HPE) lagert 330 SAP-Experten zum Dienstleister Datagroup aus, weitere 900 Mitarbeiter gehen zur Manpower-Tochter Proservia.

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Hewlett-Packard Rüsselsheim

(Bild: dpa, Boris Roessler)

Die angekündigte Auslagerung von mehr als tausend Arbeitsplätzen beim IT-Konzern Hewlett Packard Enterprise (HPE) in Deutschland ist perfekt. Der IT-Dienstleister Datagroup mit Sitz im baden-württembergischen Pliezhausen übernimmt zum September rund 330 Experten für SAP-Software und andere Programme bei Hewlett-Packard. Etwa 900 Mitarbeiter werden zum 1. August auf die Manpower-Tochter Proservia in Eschborn übergehen. Das teilten beide Firmen am Donnerstag mit.

Damit kommt die Auslagerung etwas später als geplant. Die Verhandlungen hatten sich schwierig gestaltet, hieß es. Nach mehreren Gesprächsrunden war eine Einigungsstelle angerufen worden. Die Gewerkschaft IG Metall hatte für die Mitarbeiter eine Beschäftigungssicherung über fünf Jahre gefordert.

Darauf habe man sich nicht geeinigt, sagte ein Firmensprecher. Verbunden mit der Auslagerung ist aber ein garantiertes Umsatzvolumen sowohl mit Proservia als auch mit Datagroup über fünf Jahre. Bundesweit beschäftigt HPE nach der Auslagerung noch knapp 6000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. HPE war im November aus der Aufspaltung des einstigen Computer-Riesen Hewlett-Packard entstanden. Das Geschäft mit Computern und Druckern wird bei HP Inc. fortgeführt.

Erst im Mai hatte HPE in den USA außerdem angekündigt, seine Dienstleistungen für Unternehmen abzuspalten und sich auf das Server-Geschäft zu konzentrieren. Die Service-Sparte soll mit der Computer Sciences Corp (CSC) verschmolzen werden. (axk)