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Störung bei Sparda-Banken wegen Firewall-Wartung

Am Donnerstag kämpften die Sparda-Banken mit einem landesweiten technischen Totalausfall, der erst am frühen Abend behoben wurde. Ursache sollen Wartungsarbeiten an der Netzwerkstruktur des IT-Dienstleisters gewesen sein.

Serverschrank

(Bild: dpa, Patrick Pleul/Archiv)

Am Donnerstag hatten die Sparda-Banken deutschlandweit mit einem Totalausfall ihrer Angebote zu kämpfen: Kunden konnten kein Geld an Automaten abheben, keine Kontoauszüge drucken und kein Online-Banking nutzen. Auch die Telefone der Banken sollen gestört gewesen sein, in Geschäften habe man jedoch weiterhin mit der Bankkarte bezahlen können.

Wie tagesschau.de berichtet, dauerten die Beeinträchtigungen der diversen Angebote am 17.5. von 11:30 bis 17:50 Uhr. Sie sollen auf eine technische Störung im Netzwerkbereich des IT-Dienstleisters des Bankenverbands zurückzuführen sein.

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Demnach sei die gesamte Netzwerkstruktur der in einem Verband zusammengeschlossenen 12 genossenschaftlichen Banken betroffen gewesen. Als Hintergrund des Ausfalls gelten Arbeiten an den zentralen Firewall-Systemen. Der Verband betonte gegenüber Tagesschau, dass weder die persönlichen Daten noch die Vermögenswerte der etwa 3,6 Millionen Bankkunden gefährdet gewesen seien.

IT-Pannen treffen nahezu alle Banken und haben mitunter enorme Auswirkungen – etwa durch falsch angezeigte oder angeblich doppelte Buchungen, blockierte Geldautomaten oder Terminals, die Überweisungen verweigern. (tiw)

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