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Stotternder Japan-Start von Sonys PS Vita

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Mit originellen Spielideen wie "Escape Plan" will Sony die PS Vita von der Smartphone-Konkurrenz abheben.

Sony Computer Entertainment hat am vergangenen Samstag seine neue Handheldkonsole PS Vita auf den Markt gebracht. Die sonst bei ähnlichen Konsolenstarts üblichen Lieferengpässe traten dabei nicht auf. Laut Medienberichten lieferte der Konzern insgesamt 700.000 Geräte an den Handel aus. Allerdings war die Nachfrage nicht ganz so hoch: Glaubt man Berechnungen des japanischen Medienunternehmens Enterbrain, so wurden davon am Wochenende rund 320.000 Stück verkauft – das sind rund doppelt so viele wie beim Vorgänger PSP, aber rund 50.000 weniger als Nintendo vom Konkurrenzmodell 3DS in den ersten Tagen absetzen konnte. Importhändler wie Play-Asia können die PS Vita zu Preisen zwischen 410 und 450 Euro ohne Schwierigkeiten liefern. Ausverkauft seien lediglich die proprietären Speicherkarten in den Größen 16 GByte und 32 GByte.

Zum Verkaufsstart bietet Sony bereits ein Firmware-Update auf Version 1.50 zum Download an. Allerdings berichten zahlreiche japanische Webseiten von technischen Problemen. So soll die Konsole bei einigen Spielen einfrieren und der Touchscreen mitunter nicht mehr auf Eingaben reagieren. Sony hat die Probleme bereits registriert und bietet auf seinen Support-Seiten technische Hilfe an. Für einen Hardware-Reset muss der Startknopf für 20 Sekunden ungewöhnlich lange gedrückt werden – offenbar haben nicht alle Anwender so viel Geduld und beschweren sich über nicht mehr reagierende Geräte. Auch das Laden des Akkus am USB-Port soll mitunter nicht funktionieren.

Bis zum Start in Europa und den USA hat Sony zwei Monate Zeit, die Mängel zu beseitigen. Die PS Vita soll hierzulande am 22. Februar in den Handel kommen. Das Modell mit UMTS-Anbindung soll 300 Euro, die WLAN-Version 250 Euro kosten. (hag)

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